| this beat is international |
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die offene grenze das ist das gute am rave: auf dem quadratmeter, auf dem wir tanzen, ist kein platz für sexismus, nationalismus, rassismus! da, wo wir feiern, feiern wir den groove, dem egal ist, wo du herkommst, wie du aussiehst oder wie du dich bewegst. pop ist nicht auf eine nation begrenzt: wir wollen keinen german techno, keine deutschquote, kein rassigen beat von rechts. wir sind nicht jung, dynamisch und deutsch. wir sind keine macker und tragen keine uniformen. was wir denen, die so sein wollen, entgegensetzen: wir lassen offene und durchlässige räume erstehen: für versuche, die zeigen, wie ein moment aussehen kann, für den es sich zu leben lohnt – denn dieser moment liegt in der zukunft und nicht in der vergangenheit. hier und heute tanzen oft genug mir direkt gegenüber leute, die ich vielleicht überhaupt nicht cool finde. und doch fordern wir toleranz nicht nur für uns selbst, sondern auch für die, die allzu schnell in unsere feindbilder passen. klar: wer pöbelt, übergriffig wird oder menschenverachtende, z.b. minderheitenfeindliche ansichten oder nazisymbole offen zur schau stellt, fliegt raus. denn unsere szenen sind auch ein schutzraum für experimente für ein besseres morgen. heute, hier und jetzt geht das nicht, ohne ansagen zu machen! aber welche, ohne einzugrenzen, abzugrenzen: wir müssen ja nicht alle aus einem glas trinken! |