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reclaim your terrain
das raumwunder

platz da für einen traum! raus aus den kellern, die nische ist uns zu klein!........... so wichtig sie für uns war [und ist]. wir brauchen mehr als ein labor oder kuscheliges nest, einen turm aus elfenbein oder eine kleine raumstation für unsere grundlagenforschungen. in den schrumpfenden städten und verwaisenden landschaften wachsen unsere ideen erst zart und unscheinbar, dann farbig und kräftig. und dann der einfall: räume schaffen, in denen entfaltung, verwandlung, aufbruch und ausbruch zu verwirklichen sind. ein kleiner, großer schritt: diese straßenkreuzung, dieser platz, dieses "stadtteilzentrum" gehören auch uns: anlage raus, mal sehn, wie lang das hier geht. und wenn hier schluss ist, machen wir woanders weiter. diese temporäre und öffentliche aneignung ist wichtig, aber ohne feste räume geht es auf dauer nicht, weil für unsere idee von party und kultur in der nächsten mcDiskothek und auch im wohnzimmerclub um die ecke kein platz gemacht wird. weil letztlich nicht wir bestimmen, wer gebucht wird, wie die werbung läuft und wie der ganze laden organisiert ist. – ok. sind wir eben ab jetzt unser eigener club! setzen wir uns mit hierarchien auseinander und verwalten unseren laden selbst! dieser space wäre einfach nur der uns zugestandene abfall einer in wohlstand versinkenden gesellschaft, wenn wir emanzipative, auch radikale ansprüche fallen ließen. unser streben geht dabei weit über "räume frei von diskriminierung" hinaus. in diesem sinne: räume statt nischen!