| hallo feminist |
|
fe/male freshness poser spinnen das stroh ihrer credibility zu gold. immerfort und immernoch. das nervt nicht nur die mädchen, sondern auch andere jungs. die haben keinen bock auf backgroundtänzerinnen in sexy stellungen und wollen weibliche djs nicht oben ohne sehen. und überhaupt ist die diskussion doch längst durch, was gibts da noch zu diskutieren: alles können frauen genauso gut. hören kann man das hier und da, wenn irgendwo ein smasher läuft, der von einer frau produziert wurde oder wenn eine erfolg hat und ihr das nicht auf ihr frau sein reduziert wird. und trotzdem sind frauen längst nicht genauso oft an den decks, auf der bühne und schon gar nicht an der technik. sexistische verhaltensweisen sind auch in linken und vermeintlich alternativen szenen nachwievor alltag. und die vision von der auflösung beengender geschlechterrollen sowieso in ganz weiter ferne.dj-workshops für mädchen am girls day, von und für frauen organisierte parties, female networking – alles richtig und wichtig, aber wenn wir alle weiterhin die eroberung unendlicher weiten als alleinigen auftrag der jungs begreifen, wird sich gar nichts ändern. dabei ist der weltenraum unermesslich groß und in der pop-rakete platz für alle in der ersten reihe. yes means yes! also: wer genau hinschaut, findet auch frauen mit eigenen ideen, neue räume zu erschliessen. und der findet auch: frauen, die in bands spielen, bookings machen, auflegen und sogar solche, die selbst produzieren, performen. das zu kapieren, dafür braucht es keine selbsterfahrungsgruppen für männer, keine rollenspiele. jungs, rückt doch mal ein wenig zusammen und lasst alle mitspielen. und dann singen wir zusammen den refrain: "was ihr einer meiner schwestern getan habt, das habt ihr mir getan." oder anders ausgedrückt: pop ist einfach nicht männlich! |